Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

Miteinander unterwegs - unser Pfarrbrief

Hier erhalten Sie ab der ersten Ausgabe 2020 unseren Pfarrbrief:

 

Herz Jesu Kirche, Pongs St. Margareta, Hockstein St. Konrad, Ohler Kapelle im Elisabeth-Krankenhaus
Bäckerei Schneider, Klusenstr. 46   Bauernladen Scheiber, Klusenstr. 110 Begegnungszentrum Hannes, Urftstr. 22
Bestattungsinstitut Aretz, Urftstr. 17 Blumen Ohlig, Hohlstr. 77
Blumen Schüller, Watelerstr. 79 Café Hannes, Urftstr. 222
Caritaszentrum Preyerstraße, Preyerstr. 65 Evangelisches Gemeindezentrum, Lenßenstr. 15 Gambrinus, Morr 14 Haus am Buchenhain, Forststr. 8
Iris-Apotheke, Sperberstr. 16 Kath. Kindergarten Herz Jesu, Am Martinshof 2 Kath. Kindergarten St. Margareta, Am Hockstein 70 Physiotherapie Am Schmölderpark, Urftstr. 208
Stadtsparkasse Hockstein, Sperberstr. 17 Vinzenz-Apotheke, Dahlener Straße 247  Dr. Baumeister, Ziegelgrund 2a  Haar-Studio Maisa, Ohlerkamp 2
 Kath. Kindergarten St. Johannes, Urftstr. Kath. Kindergarten St. Konrad, Ohler   Stadtsparkasse Morr, Morr 5-7
Wohlfühlinsel, Konradstr. 20 Zum Landwehrritter, Ohlerkamp 9    
.... oder Sie laden ihn sich einfach hier herunter...    


 

Mitteilungen für unsere
Gemeinschaft der Gemeinden
vom 4.12.- 11.12.2022
 
 
Bitte beten Sie auch weiterhin mit uns um Frieden in der Ukraine und überall auf der Welt: jeden Sonntagabend um 18.00 Uhr in Herz Jesu.
 
Am morgigen(heutigen) Sonntag laden wir Sie herzlich zum Musik im Advent um 16.00 Uhr in Herz Jesu ein.
 
Die Rorate-Gottesdienste sind am Mittwoch um 7.00 Uhr im Hannes und am Freitag um 6.00 Uhr in Herz Jesu.
 
Das Pfarrbüro in Herz Jesu bleibt am Donnerstag wegen einer internen Fortbildung ganztägig geschlossen.
 
Am Freitag laden wir zum Gottesdienst für Kleinkinder um 15.00 Uhr in Herz Jesu ein.
 
Die Messe am kommenden Sonntag in St. Konrad wird als  Kolpinggedenktag gefeiert und wird musikalisch von den Kolping-Singers gestaltet.
In Herz Jesu werden am Sonntag nach der Messe um 11.15 Uhr mallorquinische Köstlichkeiten für den guten Zweck verkauft.
Sonderkollekten
 
Bei den besonderen Kollekten der vergangenen Monate wurden in der gesamten Gemeinschaft der Gemeinden folgende Summen eingesammelt:
 
Missio                                                                                              756,14 Euro
Tansania                                                                                         371,53 Euro    
                             
Wir bedanken uns bei allen Spendern ganz herzlich!
30-jähriges Dienstjubiläum
 
feiern in diesem Jahr unsere Kantorin Katrin Ebbinghaus, Petra Thomsen, unsere Koordinatorin, und unser Gemeindereferent Albert Bettin. Drei Jahrzehnte sind eine lange Zeit. Sie stehen für Treue und Verbundenheit mit unserer Pfarre und den hier lebenden Menschen. Ich möchte den Genannten herzlich gratulieren und ebenso herzlich für ihre kreative und unermüdliche Mitwirkung danken. In 30 Jahren haben sie auch den Wandel unseres Gemeindelebens mit gestaltet. Dieses besondere Engagement wird auch in Zukunft weiterwirken. Für die weitere Dienstzeit wünsche ich Frau Ebbinghaus, Frau Thomsen und Herrn Bettin Gesundheit und Gottes Segen.
 
Michael Schicks

Ein Blick in die Glaskugel

– Jahresempfang am 28. August in Herz Jesu

Zwei Jahre Coronapandemie, zahlreiche Skandale und Fehleinschätzungen auf oberer und oberster Ebene haben erheblich beschleunigt, was längst befürchtet wurde und nun Gewissheit ist: unsere Katholische Kirche scheint auf einem unguten Weg – vielleicht sogar in die gesellschaftliche Bedeutungslosigkeit. Wie in anderen „Branchen“, in denen es um das Kümmern um Menschen geht, herrscht ein erheblicher gefühlter Mangel an hauptamtlichem und ehrenamtlichem (!) personalem Angebot, der sich innerhalb der nächsten Jahre noch verstärken wird, und auch das Zugehörigkeitsgefühl zur Kirche und ihren Gemeinden nimmt bei den Menschen unseres Erdteils rapide ab, abzulesen an Rekordzahlen bei den Kirchenaustritten der letzten Jahre.

Andererseits bricht das Bedürfnis der allermeisten Menschen nach dem „Mehr als alles“ nicht im selben Maße ab: Nach wie vor sind die Kirche und die Menschen in ihr in religiösen und sozialen Belangen gefragt, vor allem dann, wenn Leben und Glauben in einer Gemeinde oder einer Gemeinschaft oder auch bei einzelnen Personen gut ineinandergreifen, zueinander passen und als wohltuend empfunden werden. Für die GdG Herz Jesu gilt zum Beispiel, dass viele Zahlen (Taufen, Firmkandidat*innen, Brautpaare, Erstkommunionkinder) über die letzten Jahre stabil geblieben sind, wenn man den demographischen Wandel unserer Gesellschaft mit bedenkt. Zwar sind auch im Rheydter Westen die Austrittszahlen erheblich gestiegen, doch lesen wir aus den wenigen Rückmeldungen auf unser Schreiben an die Ausgetretenen eher die Frustration über die Unbeweglichkeit und Skandalträchtigkeit der Kirche insgesamt heraus. Ein konkreter Ärger über die Seelsorge und die Einrichtungen vor Ort ist in den Rückmeldungen weniger zu spüren – freilich bewegen auch finanzielle Gründe viele, die Kirche zu verlassen.

In den Zusammenhang einer gelungenen Stringenz zwischen Glauben und Leben möchte ich als Gemeindereferent (und an der Aktion Unbeteiligter) gerne den so genannten „Jahresempfang“ stellen, der als Ersatz des coronabedingt ausgefallenen traditionellen Neujahrsempfangs in Herz Jesu am 28. August stattgefunden hat. Was ich direkt nach dem Gottesdienst geäußert habe, lasse ich stehen: Ich empfand diese Aktion als eine Art Meilenstein in einer schwierigen Zeit. Und zwar aus verschiedenen Gründen:

  • Auch wenn der Gottesdienst ursprünglich als Eucharistiefeier geplant war, wurde durch den krankheitsbedingten Ausfall von Herrn Pfarrer Schicks daraus ein überaus feierlicher Wortgottesdienst, der für alle Beteiligten keine „Notlösung“, sondern eine Lösung war, die in die Zukunft wies. Von der Ausarbeitung des Themas über die Ansprachen, von der musikalischen Gestaltung über die große Beteiligung der Gottesdienstbesucher*innen, besonders auch durch die liturgischen Elemente war diese Feier wohltuend, erfrischend, nachdenklich stimmend und im Ganzen rund und vollständig.
  • Es mag nicht allen aufgefallen sein, aber die Überreichung der Beauftragung zum Wortgottesdienst an unsere vier neuen Leiter*innen geschah durch einen anderen Wortgottesdienstleiter, im Grunde also auf einer Ebene: natürlich ist eine solche Urkunde ein Verkündigungsauftrag, der „von oben“ kommt, in diesem Gottesdienst gestaltete sich dies sichtbar als eine Aufnahme in den Kreis derer, die sich in den Gemeinden um das Wort Gottes kümmern.
  • In unserem Bistum – wie in der gesamten, nicht nur in der deutschen Kirche – wird es einen großen Wechsel geben (müssen). Personal- und Mitgliedermangel kann nicht mehr durch eine Ausweitung von Territorien und Pfarrgebieten aufgefangen werden, ohne dass Identität, Heimat- und Zugehörigkeitsgefühle im selben Maße verloren gehen wie die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen. An alternativen Lösungsmöglichkeiten arbeitet z.B. zurzeit der Bistumsprozess „Heute bei dir“. Ohne in Einzelheiten zu gehen, hat mir u.a. der Gottesdienst zum Jahresempfang gezeigt, dass unsere Gemeinden und die darin tätigen Haupt- und Ehrenamtlichen bereits große Schritte gemacht haben, kreativ zukunftsfähig zu sein.
  • Die Begegnung nach dem Gottesdienst war einfach, von vielen Gesprächen geprägt, letztlich gekennzeichnet von gegenseitiger Wertschätzung und dem Wunsch zur Vernetzung.
  • Abgesehen davon hat das alles auch sehr viel Spaß gemacht!

 

Freilich ist dies meine persönliche Meinung zum Ganzen. Es mag sein, dass jemandem auch irgendetwas sehr gefehlt oder die Form nicht behagt hat. Ich denke, dass wir an diesem Vormittag wie durch eine Glaskugel ein wenig in die Zukunft unserer Kirche geblickt haben, und dass dieser Blick Mut machen kann.

Danke von Herzen an alle, die bei der Vorbereitung und Durchführung tätig waren, danke auch an alle, die mitgefeiert haben.

 

Albert Bettin

Spielplatz Mathildenstrasse
 
Vor genau einem Jahr hatten wir Sie um Spenden gebeten, um den Spielplatz an der Mathildenstraße/Heinrich-Pesch-Straße zu unterstützen.
Heute wollen wir uns bedanken für 2700,- Euro, die wir Anfang des Jahres an die Stadt überweisen konnten.
Dafür können auf diesem hoch frequentierten Spielplatz zusätzliche Spielgeräte angeschafft werden, die den zahlreichen Kindern, die in direkter Nachbarschaft wohnen, zu Gute kommen.Auch bei Spielgeräten herrschen momentan Lieferschwierigkeiten, wir hoffen jedoch, dass noch vor den Sommerferien alles installiert werden kann.
 
Judith Stern-Hall und Katrin Ebbinghaus

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