Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

Bibel und Glauben

Vom Glaubensgespräch bis zum Sternsingerausflug, von der Kinderbibelwoche bis zur Kevelaerwallfahrt: alle Aktionen, die mit unserem Glauben zu tun haben, finden Sie hier

Radwallfahrt Kevelaer 2020
 
Am frühen Samstagmorgen (29.8.2020 um 6.15Uhr) traff sich ein munteres Pilgergrüppchen vor der Herz-Jesu Kirche,um per Fahrrad nach Kevelaer zu pilgern. Nach einer kurzen Andacht ging es los. Wir als Neulinge in Sachen Pilgerfahrt fühlten uns sofort wohl in dieser Gemeinschaft. Dank der wirklich super organisierten Tour ging es durch wunderschöne Landschaften. Der erste Stop war in der Kirche Viersen Dornbusch. War uns noch nicht bekannt, lohnt sich als Ziel für eine nächste Fahrradtour. Mit einigen Pausen kamen wir alle wohlbehalten am Ziel an. Dort in Kevelaer hatten wir eine gute Unterkunft. Am Nachmittag wollten wir den kleinen Kreuzweg aufsuchen, der unterbrochen wurde durch andere Pilger. So wurde kurzerhand entschieden,die restlichen Stationen des Kreuzwegs auf einen  späteren Zeitpunkt zu verschieben. So hatten wir Zeit, die wir nach unserem Gusto nutzen konnten. Um 17.00 trafen wir uns zur Fortsetzung des kleinen Kreuzwegs wieder. Die Worte,die an den einzelnen Stationen gesprochen wurden, haben mir viel mitgegeben. Das gemeinsame Abendessen in unserem Hotel war lecker. Die Nachtruhe war gesichert. Wecker brauchten wir nicht. Die Kirchenglocken um 6.00 morgens waren vollkommen ausreichend. Frühstück war super. So konnten wir gestärkt in der wunderbaren Beichtkapelle den Gottesdienst feiern. Dermaßen eingestimmt an körperlichen und geistigen Kräften,traten wir die Heimreise an. Der letzte große Halt war das NABU-Cafe am de Wittsee. Hier konnten wir bei Kaffee und Kuchen noch einmal die Erlebnisse Revue passieren lassen. Wohlbehalten kamen wir gegen 17.00 in Herz-Jesu an.  
 
Fazit: Pilgern ist unter solchen Voraussetzungen eine wunderbare Erfahrung. In einer Gemeinschaft sind diese Eindrücke von besonderer Art. Gespräche, die geführt wurden mit Menschen, die man noch nicht so gut kannte, sind für mich sehr schön. Danke an alle, die so etwas überhaupt
möglich machen!
 
Erika Ohlig

Adventwanderung 2019

   

Wie jedes Jahr am dritten Advent, startete unsere Adventwanderung an der Herz Jesu Kirche. In diesem Jahr hatte sich das Vorbereitungsteam etwas Neues einfallen lassen: Wir folgen dem Weg an Hand von bemalten Herz-Jesu Steinen (Danke dafür, Nicole!). So sprangen die Kinder vorneweg und jubelten über jede Abbiegung. Die Steine durften mit nach Hause genommen werden und erinnern immer noch an den schönen Nachmittag.

Das Wetter war uns hold, es war trocken und die Sonne lachte ab und zu, so dass Kinder und Erwachsene gerne den Stein-Wegweisern folgten und bei zwei Stationen nicht ungeduldig wurden. Wir lauschten Geschichten über eine Maus in der Kirche, von Kerzen und einem Kind, das sich vor dem Einschlafen Gedanken über das “Licht sein für Andere“ macht. Unterwegs genossen wir Kerzenschein, süße Mäuse und schöne Gespräche mit netten Leuten.

Am Ende wieder in der Kirche angelangt, nahmen wir uns alle Zeit, die mitgebrachten Plätzchen zu teilen und zu genießen.

Nach der Adventwanderung ist vor der Adventwanderung! Darum bitte schon für dieses Jahr den dritten Advent, 13.12.2020, freihalten! Wir freuen uns auf euch!

Für das Vorbereitungsteam

Sonja Pfeiffer

 

Das Ruhegebet – Navi für unsere Seele in allen Lebenslagen.

In der Ruhelosigkeit unserer Zeit ist das Ruhegebet wie ein Navi für unsere Seele.

Das Ruhegebet setzt der Ruhelosigkeit eine andere Erfahrung entgegen: Gottes Gegenwart in jedem von uns, die erfahrbar wird, wenn das wesentliche des Gebetes aus Schweigen besteht. Unser  „Sprechen“ besteht nur aus einem selbst gewählten Gebetswort (s. „Ruhegebet“, Katholisches Bibelwerk) das wir wiederholen, um es loszulassen. Erst wenn wir bemerken, dass wir während des Gebetes an die verschiedenen Bereiche unseres Lebens denken (diese Gedanken gehören zum Gebet dazu und dürfen nicht verdrängt werden), gehen wir zu unserem Gebetswort zurück und wiederholen es, um es wieder loszulassen.

Das permanente Einüben ins Loslassen – maximal für zwei Mal zwanzig Minuten am Tag – ermöglicht uns, loszulassen von dem, an das wir gebunden sind. Jetzt kann Er, Gott, uns in unserem Kern erreichen und unsere Zweifel und unser Misstrauen in ein Vertrauen an Ihn wandeln. Mit der Zeit ändern sich dadurch alle Aspekte des Lebens. Wenn uns dann andere sagen, „Du bist ruhiger geworden, gelassener, irgendetwas hat sich bei Dir verändert“, dann wissen wir, dass Er und das Vertrauen in Ihn bei uns angekommen ist. Man kann dann das Leben annehmen, wie es ist. Und gleichzeitig bieten sich Lösungen an, auf die man vorher nicht gekommen wäre und die man dann als Geschenk annehmen darf.

Wenn Sie selbst es einmal probieren wollen, lesen Sie dazu die Literatur von Peter Dyckhoff, besonders: Ruhegebet, Katholisches Bibelwerk, 15,- € oder melden Sie sich zu einem Kurs an unter www.ruhegebet.com. Dort finden Sie auch Kurse von Thomas Dadder.

Anmeldungen erfolgen bitte unter:

„Das Ruhegebet einüben“, Kurstermine 2020:

  1. 17. – 19.04.2020: Kloster der Salvatorianerinnen, Kerpen-Horrem Weitere Infos beim Kursleiter.
  2. 25. - 27.09.2020: Kloster Immaculata, Neuss, Weitere Infos: Familienforum Edith Stein, Neuss, Frau Becker, 02131-7179821 oder Zentrale: 02131-7179800.

Kursleiter: Thomas Dadder, Apotheker und Ruhegebetslehrer, für weitergehende Fragen: 02166-935130 Vincenz-Apotheke oder 0151-23465730.

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