Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

SUCHE FRIEDEN UND JAGE IHM NACH!

Unter diesem Motto fand vom 28.Juli bis 03.August 2018 die 12. internationale Messdienerwallfahrt in Rom statt. 60 000 Messdiener/innen aus verschieden Länder der ganzen Welt kamen nach Rom, um  Papst Franziskus zu treffen, mit Ihm Gottesdienst auf dem Petersplatz zu feiern, Gemeinschaft zu erleben und die Zeit in Rom gemeinsam zu verbringen, sowie an verschiedenen Aktionen teilzunehmen.  Von den 230 jungen Pilgern aus dem Bistum Aachen nahmen auch 12 Messdiener  aus unserer GdG Rheydt-West, in Begleitung von Pfarrer Michael Schicks und Gemeindereferent Albert Bettin, an der Wallfahrt teil.

Nach einer 22 Stunden dauernden Busanreise begann die Wallfahrt am Sonntagnachmittag mit dem Eröffnungsgottesdienst in der Kirche Santa Maria di Trastevere, der vom Bischof Franz-Josef Overbeck und dem Generalvikar Andreas Frick für die Messdiener aus dem Bistum Aachen und Essen zelebriert wurde. Am Montag besuchten wir den Petersdom und den Vatikan und lernten einen Teil der Geschichte der Entstehung unserer katholischen Kirche kennen. Am Nachmittag wurden alle Messdiener/innen des Bistums Aachen von Generalvikar Andreas Frick  zu einem gemeinsamen Abendessen in das Restaurant La Carovana eingeladen. Es war eine schöne Möglichkeit gemeinsam mit anderen Messdiener/innen die Zeit zu verbringen.

 

Das zentrale Ereignis der Wallfahrt war die Audienz mit Papst Franziskus am Dienstag dem 31.August vor dem Petersdom. Bei 40 Grad Hitze versammelten sich 60 000 Messdiener/innen, von denen ein großer Teil aus Deutschland kam, auf dem Petersplatz. Der Einlass auf den Petersplatz und das Warten auf den Beginn der Papstaudienz war aufgrund der hohen Temperaturen auch mit  Anstrengung verbunden.  Die Teilnahme an dem Gottesdienst aber war ein besonderes Erlebnis. Die Gebete und Lieder in vielen Sprachen gesprochen und gesungen, verbanden unsere große internationale Gemeinschaft.  Die Atmosphäre dieses Gottesdienstes bleibt für uns unvergesslich. Der Papst antwortete während der Audienz auch auf die von Messdiener/innen gestellten Fragen. Papst Franziskus dankte dabei allen Messdiener/innen für ihren Dienst in der Kirche und bat sie durch das Hören des Evangeliums ihre Freundschaft mit Jesus Christus zu vertiefen und Ihm zu vertrauen.   

An einem anderen Tag unserer Wallfahrt feierten wir zusammen mit den Messdiener/innen aus Mönchengladbach Mitte und  Waldniel eine Messe in der Kirche Domine Quo Vadis. Anschließend unternahmen wir einen Spaziergang  auf der Via Appia Antica, einer Straße auf der während der Verfolgungszeit im ersten Jahrhundert nach Christus viele  tausend Christen gekreuzigt wurden. Der Besuch der  Kalixtus - Katakomben, die sich in der Nähe der Quo Vadis Kirche befinden, beeindruckte uns sehr.  

Während  der Wallfahrt konnten wir auch andere wichtige historische Orte in Rom besuchen, wie das Kolloseum und Forum Romanum, sowie die Kirche Sankt Paul vor den Mauern. Alle diese historischen Orte und Sehenswürdigkeiten ließen uns an die lange Geschichte des Christentums denken. Bei den heißen Temperaturen freuten wir uns immer wieder auf Erholungspausen auf den schönen Plätzen Roms, den Piazzas, mit ihren vielen interessanten Brunnen.

Während unseres Aufenthaltes in Rom wohnten wir zusammen mit Messdiener/innen aus Mönchengladbach Mitte und Waldniel im Pilgerhaus auf Via di Val Cannuta. Jeden Tag begannen wir gemeinsam mit einem Gebet, einer Lesung aus dem Evangelium und unserem  Mottolied.  „Suche Frieden, mit Herz und Verstand, Gott zu Ehre, dir zum Segen. Suche Frieden, jage ihm nach: Schalom für diese Welt“.

Sich für Frieden in unserem Leben einzusetzen, bleibt unser Auftrag.  Frieden kommt nie von selbst und ist nicht selbstverständlich! Er muss auch in uns sein und wachsen, um ihn weitergeben zu können, in unsere Familien, unsere Gesellschaft und unsere Kirche.  

 

Edyta Franken

 

 

 

Thema

Neue Verteilwege des Pfarrbriefes

Wenn Sie diese Zeilen hier lesen, dann ist die neue Ausgabe unseres viermal im Jahr erscheinenden Pfarrbriefes „miteinander unterwegs“ erschienen. Bis es soweit gekommen ist, dass Sie den Pfarrbrief lesen können, ist schon viel passiert:
Artikel müssen geschrieben und optisch ansprechend zu einem Heft gesetzt werden. Dann muss alles auf Fehler überprüft und ggf. korrigiert werden und anschließend muss der Pfarrbrief von einer Druckerei gedruckt werden. Danach müssen die fertigen Pfarrbriefe auf die Gemeinden verteilt und dort von ehrenamtlichen Helfern an die einzelnen Haushalte verteilt werden. Also kurz gesagt: viel Arbeit!
Diese Arbeit machen wir uns gerne, denn wir halten den Pfarrbrief für ein wichtiges Medium, welches Ihnen Informationen und Termine aus unserem Pfarrleben mitteilt, das aber auch Ihnen als Leser die Möglichkeit gibt, Artikel und Meinungen zu veröffentlichen.
Das Verteilen des Pfarrbriefes an die einzelnen Haushalte in unserer GdG hat jedoch auch einige Nachteile.
  1. erhalten so nur die Menschen unseren Pfarrbrief, die auch in unserer GdG wohnen,
  2. braucht man viele ehrenamtliche Helfer, die sich bereit erklären, die Pfarrbriefe zu verteilen,
  3. kostet der Druck von 6400 Pfarrbriefen mit jeweils über 30 Seiten viel Geld und viel Papier und
  4. gibt es Unterschiede zwischen den einzelnen Gemeinden unserer GdG in der Verteilstruktur, die wir vereinheitlichen wollen.
Daher haben wir beschlossen, ab 2020 die Verteilung des Pfarrbriefes zu ändern.
Die gedruckte Version des Pfarrbriefes wird dann in unseren Kirchen zur Mitnahme ausliegen, aber auch an verschiedenen Stellen - Geschäfte, Arztpraxen etc. – ausgelegt (die Liste mit Verteilstellen wird noch bekannt gegeben). Eine direkte Verteilung an alle Haushalte wird es nicht mehr geben, aber natürlich kann man den Pfarrbrief für Freunde und Nachbarn mitnehmen. Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu uns kommen können, werden den Pfarrbrief auf Wunsch weiter direkt erhalten.
Die digitale Version des Pfarrbriefes wird auch weiterhin zum Download auf unserer Website stehen. Alternativ bieten wir ab Januar 2020 auch einen E-Mail-Verteiler an, der Ihnen den Pfarrbrief immer pünktlich zum Erscheinungsdatum als pdf-Datei zusendet.
Zurzeit befinden sich die Strukturen noch im Aufbau, so dass Einzelheiten zu den Verteilstellen und dem E-Mailverteiler erst in den nächsten Monaten gemacht werden können. Wir hoffen jedoch mit der Veränderung der Verteilstruktur, die Probleme bei der Verteilung lösen zu können, die Verteilung innerhalb unserer GdG zu vereinheitlichen, durch die entstehende Verringerung der Auflagenzahl die Kosten und vor allem den Papierverbrauch zu reduzieren und so einen kleinen Beitrag zum Erhalt der Ressourcen zu leisten.

Harald Winkels

 

 

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